Freimaurerei in Leipzig

Clemens Thieme, Erbauer des Leipziger Völkerschlachtdenkmals, war Mitglied der Loge "Apollo"

Die Handelsstadt Leipzig war seit eh und je ein Zentrum des aufgeklärten Bürgertums und damit auch der Freimaurerei. Noch in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts lebten und wirkten hier fast 2000 Freimaurer in mehr als 15 Logen.

Nach Verbot und Verfolgung unter den Nationalsozialisten und dem Versammlungsverbot in den Jahrzehnten der DDR wurden nach 1990 mit Unterstützung von westdeutschen Logen einige der alten Leipziger Logen wiedergegründet. Dabei handelt es sich allerdings um reine Männerlogen.

Minerva zu den drei Palmen

Die Freimaurerloge "Minerva zu den drei Palmen" wurde 1741 gegründet und trägt die Matrikel Nr. 7. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zu einer der größten Logen Deutschlands. Bis heute sehen sich die Mitglieder der "Minerva" in einer langen Tradition.

Apollo

Unter dem Motto: Weisheit der Athene, Stärke des Bären, Schönheit des Apollo vereinten sich die beiden Leipziger Logen "Zum Weissen Bär" und "Athene zur Einigkeit" am 05.05.05 zur historischen Leipziger Loge "Apollo" Nr. 212 i.O. Leipzig und feierten damit gleichzeitig das 200. Stiftungsfest.

Balduin zur Linde

Die Loge Balduin zur Linde ist eine der ältesten Leipziger Freimaurer-Logen. Sie wurde am 07.02.1776 im Gasthof Feuerkugel als Loge Balduin gegründet. Am 03.04.1992 wurde die Freimaurer-Loge "Balduin zur Linde" in Leipzig wiederbegründet.

Logenverein Vesta zum heiligen Feuer